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Komplexität anhand eines Netzwerkes über einer Landkarte verdeutlicht (iStock / Natalia Kolesnikova )

Unsere Welt wird immer komplexer

Was meint das eigentlich?

Für mich lässt sich Komplexität am besten erklären, wenn man es von seinem Gegenteil abgrenzt: dem Komplizierten.
Kompliziert ist etwas, dass sich in logischen „wenn, dann...“ Schritten erklären lässt. Bei komplizierten Dingen weiß man immer, was passiert, wenn eine bestimmte Maßnahme ergriffen wird. Oder es kann logisch und rational abgeschätzt werden, was getan werden muss, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. Das Verhalten komplizierter Systeme lässt sich also verlässlich voraussagen. Das ist manchmal mit erheblichem Aufwand verbunden, aber wenn der Aufwand betrieben (und alle Informationen beschafft und sich die Zeit dafür genommen) wird, gelingt dies.
Komplex dagegen sind Dinge und Situationen, die sich nicht einfach erklären lassen. Wir sind schon immer umgeben von diesen Dingen, die sich nicht vorausberechnen lassen, von Vogelschwärmen, vom Wetter, von Gedanken, von Finanzmärkten. Und zur Komplexität tragen auch die in den letzten Jahren zunehmend entstehenden Netzwerke bei. Die Vielzahl der Verbindungen, die alle wechselseitig aufeinander reagieren, lassen eine Vorhersage, was passiert, wenn an einer Stelle sich etwas ändert, nicht mehr verlässlich zu. Das Verhalten komplexer Systeme lässt sich nicht verlässlich vorhersagen.

In diesem Sinn nimmt Komplexität immer mehr zu

Die Folge: Unsere gewohnten Lösungswege für komplizierte Aufgaben sind immer seltener erfolgreich. Denn der Umgang mit Komplexität bedarf einer anderen Form der Zusammenarbeit und der Führung. Die gewohnten vorhergeplanten Prozesse, einfache "wenn, dann..." Anweisung oder hierarchische Abläufe werden den Anforderungen von Komplexität nicht gerecht und produzieren Ergebnisse, die niemand wollte.
In Komplexen Umgebungen produzieren komplizierte Lösungsansätze Ineffizienzen und Fehler.
Welche Kompetenzen braucht es für den Umgang mit Komplexität?
Aus meiner Sicht sind dies auf individueller Ebene die Fähigkeit in Alternativen zu denken (sowohl-als-auch), eine Neugierde auf neue Wege und Lösungen, Resilienz sowie eine gute Reflektion des eigenen Handelns.
Auf Unternehmens- / Organisationsebene sind es vor allem eine offene Kommunikationskultur, Konfliktfähigkeit, Fehlertoleranz, Flexible Teams, Werteorientierung und die Möglichkeit dezentraler Entscheidungen

Wenn Sie dieses Thema beschäftigt lade ich Sie ein, mit mir ein paar Gedanken und Erfahrungen dazu auszutauschen - lassen Sie uns sprechen...

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